Magazin zum Familienrecht

Magazin zum Familienrecht – ein Service der Anwaltskanzlei Kellotat

Namensänderung des Kindes bei neuer Heirat?

Bei der Geburt des Kindes entscheiden die sorgeberechtigten Elternteile gemeinsam über die Festlegung sowohl des Vornamens als auch des Nachnamens. Sind die Eltern verheiratet, so erhält das Kind den in der Ehe festgelegten Nachnamen. Haben verheiratete Eltern allerdings unterschiedliche Nachnamen, so bestimmen sie gegenüber dem Standesamt den Nachnamen des Kindes. Ein Doppelname ist hierbei nicht gestattet.  Namensänderung nur mit Zustimmung? Nach der Trennung ergibt sich bei der Wiederheirat eines Elternteils… Weiterlesen »Namensänderung des Kindes bei neuer Heirat?

Umzug nach der Trennung

Möchte ein Elternteil mit einem oder mehreren gemeinsamen Kindern nach der Trennung den Wohnort wechseln, so entsteht bei gemeinsamen Sorgerecht häufig Streit über das Aufenthaltsbetimmungsrecht für das Kind. Während der eine Elternteil gute Gründe hat – sei es beruflicher oder familiärer Natur – in eine andere Stadt zu ziehen, möchte der andere Elternteil das Kind in seiner Nähe behalten und dem Kind die gewohnte Umgebung und das soziale Umfeld erhalten.… Weiterlesen »Umzug nach der Trennung

Opferschutz nach dem Gewaltschutzgesetz

Das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) bietet Opfern zahlreiche Schutzregelungen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Opfer vor weiteren Gewalttagen zu schützen. Die Maßnahmen richten sich gegen Täter, die Gewalt angedroht oder ausgeübt haben. Auch in Fällen des Stalking (Nachstellen) werden diese Regeln angewendet. Betretungsverbot, § 1 Abs. 1 Nr. 1 GewSchG Dem Täter wird untersagt, die Wohnung des Opfers zu betreten. Näherungsverbot, § 1 Abs. 1 Nr. 2 GewSchG Dem Täter wird untersagt, sich in einem bestimmten Umkreis… Weiterlesen »Opferschutz nach dem Gewaltschutzgesetz

Opferrechte und Gewaltschutz

Rechtsanwältin Kellotat verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung von Opfern von häuslicher Gewalt und Stalking. Sie begleitet die Opfer von Straftaten und berät zu den zahlreichen Schutzmöglichkeiten: Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) Kontaktverbot Näherungsverbot Belästigungsverbot Überlassung der gemeinsamen Wohnung (Wohnungszuweisung) Übertragung des alleinigen Sorgerecht über die Kinder Aussetzung oder Beschränkung des Umgangsrechtes Schadenersatz und Schmerzensgeld im Strafprozess (Adhäsionsverfahren) Vertretung als Nebenklage im Strafverfahren Versorgungsansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Nicht sorgeberechtigter Elternteil darf Kinderfotos nicht ins Internet stellen

Ein nicht sorgeberechtigter Vater darf ohne Zustimmung der sorgeberechtigten Mutter keine Fotos des gemeinsamen Kleinkindes auf eine öffentlich zugängliche Internetseite stellen, so das Amtsgericht Menden mit Beschluss vom 03.02.2010, Az. 4 C 526/09. Der Vater veröffentlichte insgesamt 23 Fotos seines 1 1/2 jährigen Sohnes auf der Internetseite “meinvz”. Das alleinige Sorgerecht lag bei der Mutter. Sie war mit der Veröffentlichung der Bilder im Internet nicht einverstanden und ließ dem Vater… Weiterlesen »Nicht sorgeberechtigter Elternteil darf Kinderfotos nicht ins Internet stellen

Bedrohungen über Facebook rechtfertigen Kontaktaufnahme- und Näherungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz

Bedrohungen über Facebook können ein Verbot der Kontaktaufnahme und Näherung nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) rechtfertigen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden. In dem Fall hatte eine Bekannte eine Mutter und deren 7jährigen Sohn auf Facebook massiv beleidigt und bedroht – sie bezeichnete die Frau als „Mongotochter“ und ihren Sohn als „dreckigen“ Jungen. Dabei kündigte sie an, den Jungen bzw. ein Mitglied der Familie „kalt zu machen“, ihnen „aufzulauern“ und dem… Weiterlesen »Bedrohungen über Facebook rechtfertigen Kontaktaufnahme- und Näherungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz